Zum Bau der Badeanstalt
Am 12 Juni 1905 erschien die öffentliche Bauausschreibung in einem Inserat der Baukommission. Der Eingabetermin, für Offerten zu Erd-, Maurer-, Zimmermanns-, Schlosser- und Spenglerarbeiten, war der 22 Juli 1905.
Bei der Planung, sowie dem Bau der Badeanstalt, musste stets auf den ändernden Wasserspiegel des Aabachs Rücksicht genommen werden. Die Aabachgenossenschaft hatte vom Kanton ein ewiges Wasserrecht erhalten. Der Wasserstand wurde durch den Fallenwärter geregelt. Früh morgens kurbelte dieser die Fallen von hand hoch, damit die Turbinen der Fabriken im Aatal die benötigte Wasserkraft erhielten. Abends um sechs wurden die Fallen geschlossen und der See über Nacht wieder gestaut.
Nur bei Hochwasser rauschte der Bach zum Leidwesen der Fabrikherren ungenutzt über das Betonwehr neben den Seefallen. Die Wiesen im Buchgrindel und in der Gegend der Post Robenhausen standen oft monatelang tief im Wasser.
Bei der Recherche stellte sich heraus, dass die ersten Badegäste im Sommer 1906 in der Badeanstalt empfangen wurden.
Hier noch einige Zeitungsausschnitte aus "DER FREISINNIGE" 1905 bis 1906 aus der Zürcher Zentralbibliothek.
